Freitag, 27. November 2015

scheiss computer

zwei monate ohne pc!
mein administrator hat, ach ich weiss es doch auch nicht....
wenn dein Computer in der Wartung ist, was willst du dann machen?
radeln, rasen mähen, rosen schneiden, rabarber ernten?
ich war derweil in joe's beerhouse.




joe's beerhouse findest du gleich hinter den  town ships,
frag einfach nach dem weg, jeder in windhoek kennt die kneipe.























 bismarck brauchte noch keinen pc

Donnerstag, 26. November 2015

Nachtflug und Landung in Windhoek

die kleine studiosus Gruppe (N=12)






















von links nach rechts, die dame kommt aus berlin, beamtet und verpartnert. daneben, die jüngsten in unserer gesellschaft, ein ehepaar, beide haben zahnmedizin studiert. mit der bunten bluse, eine damenschneiderin aus berlin. leicht versetzt, dahinter eine patentanwältin, verheiratet. in der blauen jacke, eine lehrerin und ihr mann, immer mit 4 kg teleobjektiv über der schulter. dann das ehepaar aus norddeutschland, industrieadel. ganz rechts aussen, die süsse bee und nicht auf dem foto, der waerthner.

im annex, gottfried stutz aus basel, 
unser reiseführer,
und der bus driver. 











Mittwoch, 25. November 2015

namibia reise_der gesamteindruck
















schuhe und füße geschont,
die meißte zeit immer im bus gewohnt.
die schönsten lodges nur im dunkeln sehn,
auf staubigen strassen endlose runden drehn,
war das, das ziel dieser reise?
hab mich geärgert, ganz leise.






Sonntag, 8. November 2015

hummeldumm in namibia

am 25. oktober 2015, mit dem inter city zum flughafen. abflug 2010 uhr von fra nach namibia, windhoek, zum hosea kutako airport. dort werden wir unseren reiseleiter, herrn franke murangi, treffen. im windhoek hotel avani, wo wir nach 10 flugstunden ankommen wird es ein tolles frühstück geben, stadtbummel, durch die townships katutura, die christuskirche, den tintenpalast. nachmittags relaxen, im pool auf dem hoteldach, das wird der süßen bee gefallen. am abend sind wir in joe's beerhouse. so steht es im studios katalog.

aber es kommt anders: die clipper aus deutschland kommen morgens so gegen 600 uhr im hosea kutako an. die fluggäste sind dann total zerknittert, haben das verlangen nach einer douche, frischen klamotten und einem ordentlichen frühstück. aber die zimmer im hotel müssen erst sauber gemacht werden und solange fährt der bus warteschleifen durch das ach so schöne windhoek, vorbei am tintenpalast und der christuskirche. und weil es nicht so viel gibt, was man den studiosus 
gästen noch zeigen könnte, schauen wir die kirche nochmal aus einer anderen himmelsrichtung an. es wird langsam warm und ungemütlich in unseren klamotten, wir flüchten in eine kühle kirche, dann lümmeln wir in der lobby des avani hotels rum und dürfen um 1400 endlich unter die douche in unserem hotelzimmer. blick auf windhoek city, fenster auf, fenster wieder zu, zu viel baustelle und es ist schrecklich laut. aber unser ziel ist ja namibia und nicht windhoek. später fahren wir mit dem bus durch die townships und franke-murangi erklärt wie rasend schnell diese wellblech siedlungen wachsen. übrigens, der pool auf dem hoteldach, fehlanzeige. aber abends wird es gemütlich in joe's beerhouse, eine windschiefe kneipe, die mit altem gerümpel dekoriert ist, nach dem gleichen muster wie wir es aus südafrika kennen, dort war es der strandlooper. danach, so gegen 2100 uhr, müssen alle studiosi ins bett, nur der facharzt für psychiatrie und psychotherapie werner j., frau kollege und der ich, wir testen das "windhoek lager" aus der hotel bar, und sitzen draußen in der warmen, afrikanischen nacht. windhoek hat auch schöne Seiten.

am nächsten morgen klingelt unser wecker um 600 uhr. wir wollen in Richtung namibwüste. zu mittag sind wir gast auf der farm neuras weinbau, unser tagesziel ist die namib naukluft lodge. 
                                                      
wir packen unsere koffer. und sitzen dann viel zu lange in einem überalterten, ramshackle daimler bus mit gerissener windschutzscheibe und kaputten stoßdämpfern. unser fahrer, in badelatschen, brettert gekonnt über namibias sandpisten. die lehrerin und ihr mann mit der sonycamera und dem großen teleobjektiv, haben die vordersten plätze reserviert, rechts über dem busfahrer. auf den linken logen-plätzen wird künftig immer das reisebuserfahrene ehepaar aus hamburg sitzen. aus einer großen zarges box werden wir unterwegs mit reichlich kalten wasserflaschen versorgt. 

als wir gegen 1500 uhr im weingut neuras eintreffen dort alle tische belegt, bis die gäste fertig sind, dürfen wir rumstehen und warten. dann werden die tische abgewischt, und die sets gewendet, die nächste schicht ist dran. das essen schmeckt, wir haben hunger. es gibt auf dem weingut nichts zu trinken, aber nach dem essen eine weinprobe. ein nicht schlechter rotwein. frau kollege will zwei flaschen kaufen; der preis ist aber viel zu hoch, so gut ist dieses gewächs nun doch nicht, wir trinken kaltes wasser aus der zarges box, als wir wieder im bus sitzen. 

im neuras haben sie reichlich sonnenschein für den weinanbau, bewässert wird mit grundwasser? (ich muss an f. j. strauß und seine ananas farm in alaska denken). 

es ist kurz vor sundowner da erreichen wir die naukluft lodge. endlich afrika, es erinnert uns an namakwa-land. ein schöner, roter, afrikanischer sonnenuntergang. eine saubere lodge, 40 000 hektar land, so gross wie 40 000  fußballplätze, aber ohne regen, nur sand und steine, gehören dazu. wir trinken mit werner und den owner der lodge noch einige bier an der bar und gehen ins bett, morgen geht's wieder früh raus. aber wir dürfen noch einmal hier übernachten.

am morgen, der alte daimler kurvt mit 100 kmh um 500 uhr durch die mondscheinnacht in richtung sossusvlei, irgendwann keine straße mehr, nur noch wüste, wir steigen um auf 4x4 allrad. wir packen unsere lunchpakete aus, laufen auf dem scheitel einer düne ganz nach oben. sonnenaufgang ist schon lange vorbei, die sonne knallt jetzt von oben runter, die dame aus berlin bekommt bei der wanderung einen dünen-orgasmus (ihre eigenen worte, von beruf ist sie frauenärztin). die busfahrt, zurück zur naukluft ist lang. als wir spät in der lodge ankommen, vermissen wir die flasche rotwein, die wir in neuras nicht gekauft haben. also kein sundowner! zum trost: wir müssen morgen sehr früh aufstehen, unser ziel ist swakopmund.

die reise nach swakopmund ist endlos lang und beschwerlich, ich denke an j. w. von goethe, dessen italien-reise war auch nicht gemütlich. dabei fällt mir ludwig uhland ein: "viel steine gab's und wenig brot." franke-murangi würde uns, zur unterhaltung, so gerne ein zebra oder eine giraffe zeigen, aber die wüste ist öd und leer. eine agavenähnliche pflanze begeistert uns auch nicht und die spartanischen flechten noch weniger. die welwitschiafläche nutzt werner zum pinkeln. endlich erreichen wir das hotel zum kaiser in swakopmund. douchen und abendessen. am nächsten morgen mit dem katamaran durch die walfisch-bay mit sekt und austern. die damenschneiderin mit dem wüsten-orgasmus isst die meisten austern. nachmittags geht frau kollege zum friseur. die friseuse spricht schwäbischen dialekt, sie kommt aus ravensburg. in der zwischenzeit erobere ich die stadt; 45 minuten sind dafür ausreichend. (zum ende der reise treffe ich am flughafen in frankfurt einen mann, der meint wir hätten uns erst kürzlich im brauhaus in swakopmund gesehen). der nächste tag: frau kollege fliegt mit anderen studiosi über die walfisch-bay, ich laufe vier stunden am strand. mit café anton kann keiner von unserer gruppe was anfangen, frau hampelmann, aus hamburg, wäre lieber ins sacher gegangen. drei nächte swakopmund sind reichlich, es ist für afrika saukalt, 16 grad celsius! wir freuen uns auf einen wärmeren landstrich, wenn wir morgen wieder früh raus müssen, in richtung erongoberge, hohenstein lodge.

inzwischen haben wir sonntag den 1. november. trotz der frühen abreise, wir sind erst am späten nachmittag in unserer lodge. ein teil unserer gruppe wandert in der hitze in richtung hohenstein. frau kollege ordert für mich eine flasche merlot. die hohenstein lodge, da hätte ich es länger aushalten können. zum nachtessen lässt karin einen brai machen. übrigens, das essen war auf der ganzen reise immer vorzüglich, schmackhaft und gut gewürzt. afrikaner kochen gut, und krokodil schmeckt wie geflügel. 

aber wir sitzen, am morgen, nach 14 stunden aufenthalt in der hohenstein lodge schon wieder im daimler, richtung mokuti lodge, wo wir abends um 2000 uhr eintreffen und morgens um 500 uhr mit dem bus auf safari gehen wollen, franke will uns endlich seine elefanten zeigen. ich bleibe, als einziger unserer gruppe, in der lodge, frühstücke langsam und genussvoll, wie ein pascha. genieße afrikanischen service. später, der pool und die parkanlage, alles gehört mir. auf der safari, berichtet frau kollege, hätte ich nichts versäumt. :-)

undsoweiter.........undsoweiter......

zusammen gefasst:
namibi ist wunderbar. für mich war's das warme wetter, als in deutschland winter war. überall gute übernachtungen, jede einzelne war für sich schön, manche traumhaft. lustig, das kleine swapockmund, wie eine puppenstube. überwältigend die dünen im sosouvlei, da denke ich oft daran. wer freude an elefanten und anderem getier hatte, kam auch zu seinem vergnügen. 






















die schlechte nachricht, die täglichen busfahrten waren mir zu lang. die aufenthalte, in den schönen lodges, viel zu kurz. Es war eine nicht enden wollende busreise auf hohem, klapprigem niveau. es war hummeldumm.


Samstag, 31. Oktober 2015

swakopmund: ein langer spaziergang am atlantik

spaziergang am meer gebucht, 
ohne sonne, stürmisches wetter, bei immerhin +16° celsius, 
im hochsommer, in afrika. 
ganz allein am stand, alle anderen und die himbafrauen, 
waren in der stadt zum shoppen. :-)













nur die bee, charlotte, bernd, jutty und steffen sind in die luft gegangen.
mein weg, vorbei am public house und dem alten leuchtturm in richtung meer......























......dort wo die menschen aus windhoek ihre strandhäuser am kühlen atlantik haben. 
im landesinneren ist es im sommer viel zu heiss.





.....wo die welt zu ende ist, haben sie eine rote tonne aufgestellt, ab hier bin ich wieder zurück gelaufen. 








Dienstag, 29. September 2015

der kalle und der ich, an michaeli, auf der wiesn

von blutenburg zur bavaria geradelt, mit dem simplon, ohne verstromung.  
es war eine gemütliche wiesn. herrlicher sonnenschein, und norddeutscher wind, der von der küste herüber wehte. 

kalle hat beim käfer einen kaffee getrunken und mir ham gschaut was alles so im schönen gwand daher läuft. es waren saubere burschen und fesche mädls unterwegs, junge und auch schon reifere figuren. die zwei, in dem schönen gwand, original münchner, so haben wir gedacht. ich habe gefragt, ob ich sie abfotografieren darf und sie haben es verlaubt. natürlich waren es keine münchner.









aber schee war's scho,
 unter dem bairischem himmel.
und mir zwoar breissen,
 mir war'n mitten drin.
kalle, es war so schön!
































es war der neunundzwanzigste, es war michaeli,
 da hat der paul mich immer gratuliert.
 heute denken nur wenige menschen an meinen namenstag,
aber komisch, ich bin nicht traurig,
 obgleich der anruf vom paul mich immer sehr gefreut hat.
ja, auf seinen anruf habe ich gewartet.

Freitag, 25. September 2015

änderungen werden rückgängig gemacht.

ohne kaminkehrer darfst du keine feuerstelle betreiben. 
okay, du kannst ohne schornsteinfeger bei schönem wetter im garten grillen. wobei zu bemerken wäre, osteuropäer grillen, machen ein heftiges feuer, stecken ein kleines schwein auf den spiess, wenn es draußen kalt ist, vorzugsweise im winter. europäer machen ein garten-feuer im sommer. 

aber, für den ofen in der küche, wo oma den braten rein schiebt, wo das ofenrohr in den kamin geht und oben, auf dem dach, der rauch raus kommt, da hat der kaminkehrer was mit zu reden. ohne ihn kein feuer, kein rauch. 

so ähnlich ist es mit dem pc. du solltest ihn nur betreiben, wenn du auch einen system-administrator hast der deinen computer betreut. mein pc ist zum beispiel wieder mal total im eimer:




ich schalte ihn ein, dann konfiguriert er sich und anschliessend muss er seine vorgehensweise wieder rückgänig machen. das dauert etwa 3 oder auch 8 stunden. 

aber mein "kaminkehrer" war da, der wird es richten:




ich hätte das problem auch mit einem glas rotwein lösen können.